Isabellas beim Blaubeeren essenWie alles begann:

Ich bin in der Spielzeugstadt Sonneberg geboren und die ersten “Bären” die ich als Kind sammelte waren “Blaubären”! Mmmhhh, frische Blaubeeren aus dem Thüringer Wald, damals konnte man sie noch pflücken und gleich aufessen.

Mit 2 Jahren wäre ich beinahe im Garten
in unserem Springbrunnen ertrunken.
Mein Spielbär fiel hinein und ich wollte ihn retten.
Meine Mutter fand mich dann auf dem Boden des Bassins, denn ich hatte Wollsachen an, die sich  vollsaugten und mich unter Wasser zogen. Meine Mutter päppelte mich nach einer schweren Lungenentzündung wieder auf, beinahe hätte ich mein Bärenreich nie eröffnen können.

Mit meinen Eltern und einem Teddy im Arm bin ich dann in den Westen geflüchtet
und in Hirschaid bei Bamberg heimisch geworden.

Die Sehnsucht nach meiner Heimat habe ich wohl von meinen Eltern übernommen, immer wieder besuchte ich mit ihnen unsere Verwandten in der alten Heimatstadt Sonneberg.

Horst, Frank und Andrea mit TeddyIch bekam 2 Kinder und irgendwann
begannen meine Tochter Andrea und ich, Bären zu sammeln.

Es war ein schleichender Prozess:

Selbst hatte ich als Kind schon einige Teddybären,
die natürlich nicht auf dem Müll landeten.
Meine Kinder und Neffen spielten mit Teddys,
und ich las ihnen Bärengeschichten vor.
Später nahm ich ihre Teddybären in mein Haus auf und pflegte sie.
Öfters kaufte ich im Urlaub ein bäriges Andenken
und auch meine Tochter kam immer mit bärigen Kleinigkeiten von ihren Reisen zurück.

Viel später bemerkten wir, daß wir sogar etliche bärige Gegenstände von meinem Vater besitzen.

Isabella mit GeschenkebärIrgendwann wurde uns plötzlich klar: Wir sammeln Bären !Isabella neben Buddy Bär in Berlin
Aber nicht nur alte Teddybären und Repliken
wie es in Deutschland in den 1990er Jahren Mode wurde, sondern alles bärige.
Wir durchstreiften intensiv Flohmärkte, entdeckten viele schöne Dinge und bekamen von lieben Freunden bärige Geschenke.
Auch einen großen Buddy Bär
hätte ich gerne mit nach Hause genommen,
doch dafür war in der Wohnung wirklich zu wenig Platz!

Nachdem das ganze Haus dekoriert war
und die neuen Bären aufgestellt werden wollten,
wurden andere in Kartons untergebracht und erst einmal bei Seite gestellt.

Es reifte allmählich der Gedanke, irgendwann ein Bärenmuseum zu gestalten. Im Elternhaus und in der nahegelegenen Teddyfabrik, war es mir aus verschiedenen Gründen leider nicht möglich.

So entschloß ich mich das Projekt in den eigenen 4 Wänden umzusetzen.

Der 100. Geburtstag meines Vaters gab nun den nötigen Anstoß.

Die erste Vorstellung am 14.03.2009 war ein großer Erfolg.

Es gibt viele bärige Exponate anzusehen und man kann ins Staunen kommen,
von wie vielen Menschen der Bär und Teddybär als Modell zur Gestaltung und als schmückendes Beiwerk auserwählt wird.

Nun freue ich mich auf interessierte Besucher und viele Sammler,
mit denen ich mich austauschen kann
und die genau so viel Freude dabei haben,
sich meine Sammlung anzusehen, wie ich.

Der Eintritt ist kostenlos, jedoch nehme ich gerne Spenden entgegen
um das Bärenreich noch weiter auszubauen.
Bären oder bärige Gegenstände nehme ich in meine Obhut,
wenn jemand nichts damit anfangen kann, oder keinen Platz dafür hat.

Bei mir fühlen sie sich wohl, sie sind hier unter Ihresgleichen!

Ich freue mich bärig.    Eure Isabella

 

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